Frisch statt getrocknet

Kurz beantwortet: Fermentierter Pfeffer besteht aus frischen, grünen Pfefferbeeren, die direkt nach der Ernte in Meersalz fermentiert werden. Er ist weich und knackig statt hart und trocken – und wird nicht gemahlen, sondern direkt verwendet.

Vom Strauch ins Glas – in vier Schritten

Die Fermentation muss noch am Erntetag beginnen. Deshalb ist echter fermentierter Kampot Pfeffer eine Rarität.

Einzelne grüne Pfefferrispe an einer Kampot-Pfefferpflanze

Schritt 1

Grüne Ernte

Die Beeren werden jung und grün gepflückt – nicht zu früh, sonst fehlt das Aroma, nicht zu spät, sonst werden sie hart.

Erntehelferin mit Sonnentuch zwischen den Ranken der Kampot-Pfefferpflanzen

Schritt 2

Sofort verlesen

Noch am selben Tag wird von Hand sortiert. Nur makellose Beeren kommen weiter – jede Stunde zählt.

Rückseite des Glases mit fermentiertem Kampot Pfeffer, Zutaten Kampot Pfeffer und Meersalz

Schritt 3

In Meersalz fermentiert

Die Beeren werden mit hochwertigem Meersalz eingelegt. Kein Essig, keine Konservierungsstoffe – nur Salz und Zeit.

Geöffnetes Glas fermentierter Kampot Pfeffer – weiche, in Meersalz eingelegte Beeren

Schritt 4

Frisch verpackt

Abgefüllt bleibt er weich und knackig. So kommt er zu Ihnen – nicht getrocknet, sondern lebendig.

Fermentierten Pfeffer kaufen

Wofür verwendet man ihn?

Auf Kurzgebratenem

Ganze Beeren auf Steak, Lamm oder Entenbrust – im Bratensaft schwenken.

Zu Eierspeisen

Leicht zerdrückt über Spiegel- oder Rührei. Der Klassiker zum Frühstück.

In Pasta & Salat

Als frische, pfeffrige Überraschung statt Mühlenpfeffer.

Zu Hartkäse

Der Geheimtipp: zu gereiftem Bergkäse oder Parmesan.

Zwei Hände voll frisch geernteter roter Kampot Pfefferbeeren
Verschlossene Papiertüte mit schwarzem Kampot Pfeffer aus Kambodscha

Nicht in die Mühle

Fermentierter Pfeffer ist zu feucht für Mahlwerke – er würde verkleben. Zerdrücken Sie ihn im Mörser oder verwenden Sie die Beeren ganz. Ungeöffnet hält er mindestens 12 Monate, nach dem Öffnen gehört er in den Kühlschrank.

Alle Sorten im Vergleich

Häufige Fragen

Wie schmeckt fermentierter Pfeffer?

Frisch, knackig, leicht salzig – mit deutlichem Umami. Milder in der Schärfe als getrockneter schwarzer Pfeffer, dafür aromatisch vielschichtiger.

Unterschied zu grünem Pfeffer aus dem Glas?

Eingelegter grüner Pfeffer schwimmt in Lake und schmeckt oft sauer. Fermentierter Kampot Pfeffer wird nur mit Meersalz fermentiert – purer, frischer Pfeffergeschmack.

Kann man fermentierten Pfeffer selbst machen?

Dafür braucht es frische grüne Beeren, die es in Europa kaum gibt. Getrocknete Körner lassen sich nicht nachträglich fermentieren.

Wie lange ist er haltbar?

Ungeöffnet mindestens 12 Monate. Geöffnet im Kühlschrank in der wiederverschlossenen Originalverpackung, dort einige Wochen.