In 30 Minuten auf dem Tisch
Khmer Curry ist das Herzstück der kambodschanischen Küche – milder als Thai-Curry, dafür voller Aroma von Zitronengras, Galgant und Kurkuma. Mit unserer fertigen Gewürzmischung gelingt es zuverlässig. Für 4 Personen.
Das brauchen Sie
Alle Mengen für 4 Portionen.
Die Würze
2 EL Khmer Curry Gewürzmischung · Salz · frisch gemahlener Kampot Pfeffer
Die Basis
500 g Hähnchenschenkel, Tofu oder Süßkartoffel · 1 Zwiebel · 2 EL Öl
Die Flüssigkeit
400 ml Kokosmilch · 200 ml Brühe · 1 TL Fischsauce (vegan: Sojasauce)
Das Gemüse
2 Süßkartoffeln, gewürfelt – oder Kürbis, Kichererbsen, Bohnen nach Saison
Schritt für Schritt

Schritt 1
Curry anrösten
Öl erhitzen, Zwiebel glasig dünsten. Curry-Mischung zugeben und eine Minute mitrösten, bis sie duftet – das weckt die ätherischen Öle.

Schritt 2
Anbraten
Fleisch oder Tofu zugeben und rundum anbraten, bis sich Farbe bildet.

Schritt 3
Aufgießen
Mit Kokosmilch und Brühe ablöschen, Süßkartoffelwürfel zugeben.

Schritt 4
Schmoren & abschmecken
20 Minuten sanft köcheln, bis alles zart ist. Mit Fischsauce, Salz und frischem Kampot Pfeffer abschmecken.


Daraus wird Amok
Mit derselben Gewürzbasis gelingt auch Kambodschas Nationalgericht: weniger Flüssigkeit nehmen, mit einem Ei binden und Fischfilet darin dämpfen. Dazu passt Jasminreis – oder ein frisches Baguette, ein Erbe der französischen Kolonialzeit.
Fragen zum Rezept
Wird das Curry scharf?
Nein, es ist mild. Wer Schärfe mag, gibt frische Chili oder extra Pfeffer erst am Tisch dazu.
Geht das Rezept auch vegan?
Ja. Tofu oder Kichererbsen statt Fleisch, Sojasauce statt Fischsauce – der Rest bleibt gleich.
